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Biografie
Prof. Dr. Nicolai El Hindy ist ein in Deutschland staatlich geprüfter Neurochirurg mit über 15 Jahren Erfahrung als Facharzt und mehr als 20 Jahren in der neurochirurgischen klinischen Praxis.
Er ist international für seine hochspezialisierte Wirbelsäulenchirurgie anerkannt und verfügt über umfangreiche Erfahrung mit komplexen rekonstruktiven und bewegungserhaltenden Eingriffen. Mit mehr als 1.200 robotergestützten Wirbelsäulenoperationen verbindet er modernste Navigationstechnologie mit fundiertem Fachwissen über komplexe offene und minimalinvasive Wirbelsäulentechniken.
Sein chirurgisches Spektrum umfasst die Korrektur fortgeschrittener Deformitäten, komplexe Revisionsoperationen, Wirbelsäulenoperationen in einer Position (Durchführung von Eingriffen auf mehreren Ebenen, ohne den Patienten neu zu positionieren), vollständig endoskopische Wirbelsäulenoperationen, bewegungserhaltende Bandscheibenarthroplastik (im Hals- und Lendenwirbelbereich) sowie präzisionsgesteuerte Instrumentierung sowohl bei degenerativen als auch bei strukturellen Erkrankungen.
Er ist nicht nur für seine technologische Exzellenz bekannt, sondern auch dafür, dass er das gesamte Spektrum der modernen Wirbelsäulenchirurgie beherrscht – von ultraminimalinvasiven Techniken bis hin zu hochkomplexen rekonstruktiven Eingriffen.
Professor El Hindy ist als Ausbilder für robotergestützte Wirbelsäulenchirurgie auf nationaler und internationaler Ebene tätig und leitet weltweit Zertifizierungsprogramme für Chirurgen sowie fortgeschrittene praktische Schulungskurse. Er ist als internationaler Referent und Dozent auf weltweiten Kongressen für Wirbelsäulen- und Neurochirurgie eingeladen.
Mit mehr als 40 begutachteten und in PubMed indexierten Veröffentlichungen sowie einer Professur für Neurochirurgie verbindet er akademische Kompetenz mit umfangreicher chirurgischer Erfahrung und technologiegestützter Präzisionsmedizin.
Fachgebiet
Facharzt für Neurochirurgie
Fachgebiete
- Roboterassistierte Wirbelsäulenchirurgie (über 1.200 Eingriffe)
- Wirbelsäulenchirurgie an einer einzigen Stelle
- Endoskopische Wirbelsäulenchirurgie
- Bandscheibenarthroplastik im Hals- und Lendenwirbelbereich (bewegungserhaltende Operation)
- Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie
- Wirbelsäulendeformitäten bei Erwachsenen und komplexe Rekonstruktionen
- Revisionsoperationen an der Wirbelsäule
- Spinalstenose (Verengung des Wirbelkanals)
- Zervikale Myelopathie (Rückenmarkskompression)
- Wirbelsäulentrauma und -frakturen
- Wirbelsäulentumor
- Hirntrauma, Tumor- und vaskuläre Neurochirurgie
Bildung
Medizinisches Studium – Universität Ulm, Deutschland – 2005
Promotion (Dr. med.) – Universität Ulm – 2007
Facharztanerkennung in Neurochirurgie – 2011
Facharzt für Neurochirurgie – seit 2012
Außerordentlicher Professor (Habilitation) – 2012
Professor für Neurochirurgie – 2021
Leiter des Wirbelsäulenzentrums Werne, Deutschland (DWG) – 2018–2024
Leiter der Abteilung für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie in Lünen, Deutschland – 2023–2026
Veröffentlichungen
- Pierscianek D, Alfarra A, Stroop R, Lau TW, El Hindy N. Robotergestützte Spondylodese bei linksseitigem Bandscheibenvorfall L4–L5 und Spondylolyse L5–S1. Neurosurgical Focus: Video. 2025;13(1):V12. doi:10.3171/2025.4.FOCVID2512
- Özkan N, Chihi M, Schoemberg T, Dinger TF, Helsper M, Parlak A, Jabbarli R, Ahmadipour Y, Sure U, El Hindy N, Gembruch O. Erste neurologische Symptome bei degenerativer zervikaler Myelopathie: Sind sie ein Prädiktor für den Krankheitsverlauf? European Spine Journal. 2022;31(2):327–333. doi:10.1007/s00586-021-07060-3
- Gembruch O, Jabbarli R, Rashidi A, Chihi M, El Hindy N, Sure U, Dammann P, Özkan N. Chirurgie bei degenerativer zervikaler Myelopathie: Worauf kommt es wirklich an? Spine (Phila Pa 1976). 2021;46(5):294–299. doi:10.1097/BRS.0000000000003750
- Michel A, Oppong MD, Rauschenbach L, Pierscianek D, Dinger TF, Schmidt T, Hense J, Pöttgen C, Kimmig R, Ahmadipour Y, Özkan N, Müller O, Junker A, Sure U, Jabbarli R, El Hindy N. Die HER2-Rezeptor-Konversion ist ein starker Prädiktor für das Überleben bei Patientinnen mit Hirnmetastasen bei Brustkrebs. World Neurosurgery . 2021;152:e332–e343. doi:10.1016/j.wneu.2021.05.096
- Gan C, Pierscianek D, El Hindy N, Ahmadipour Y, Keyvani K, Sure U, Zhu Y. Die ALDH1A3-Expression im tumorinfiltrierten Bereich ist mit einer kürzeren Gesamtüberlebenszeit bei humanem Glioblastom assoziiert. BMC Cancer. 2020;20:672. doi:10.1186/s12885-020-07153-0
- Ahmadipour Y, Jabbarli R, Gembruch O, Pierscianek D, Darkwah Oppong M, Dammann P, Wrede K, Özkan N, Müller O, Sure U, El Hindy N. Einfluss von Multifokalität und molekularen Markern auf das Überleben bei Glioblastomen. World Neurosurgery. 2019;122:e461–e466. doi:10.1016/j.wneu.2018.10.075
- Gembruch O, Junker A, Mönninghoff C, Ahmadipour Y, Darkwah Oppong M, Sure U, El Hindy N, Lemonas E. Liponeurozytom: Systematische Übersicht über eine seltene Erkrankung. World Neurosurgery. 2018;120:214–233. doi:10.1016/j.wneu.2018.09.001
- Jabbarli R, Bohrer AM, Pierscianek D, Müller D, Wrede KH, Dammann P, El Hindy N, Özkan N, Sure U, Müller O. Der CHESS-Score: Vorhersage der Shunt-Abhängigkeit nach einer aneurysmatischen Subarachnoidalblutung. European Journal of Neurology. 2016;23(5):912–918. doi:10.1111/ene.12962
- El Hindy N, Keyvani K, Pagenstecher A, Dammann P, Sandalcioglu IE, Sure U, Zhu Y. Auswirkungen der Aktivierung des Dll4-Notch-Signalwegs beim primären Glioblastoma multiforme. Neuro-Oncology . 2013;15(10):1366–1378. doi:10.1093/neuonc/not071
- El Hindy N, Stein KP, Hagel V, Dammann P, Sure U, Müller O. Die Rolle der dekompressiven Kraniektomie bei Kindern mit schwerer traumatischer Hirnverletzung. European Journal of Trauma and Emergency Surgery. 2014;40(4):481–487. doi:10.1007/s00068-013-0337-8
- El Hindy N, Stein KP, Lambertz N, Zhu Y, Frey UH, Bankfalvi A, Siffert W, Sure U, Peters J, Adamzik M, Sandalcioglu IE. Aquaporin-1-Polymorphismus und Überleben bei Glioblastoma multiforme. Journal of Surgical Oncology. 2013;108(7):492–498. doi:10.1002/jso.23421
- El Hindy N, Lambertz N, Bachmann HS, Frey UH, Adamzik M, Zhu Y, Sure U, Siffert W, Sandalcioglu IE. Die Rolle des GNAS1-T393C-Polymorphismus bei Patienten mit Glioblastoma multiforme. Journal of Clinical Neuroscience. 2011;18(11):1495–1499. doi:10.1016/j.jocn.2011.02.044