Behandlung der portalen Hypertonie im CMC Dubai
Übersicht
Eine portale Hypertonie wird häufig durch eine Leberzirrhose verursacht, bei der die Leber aufgrund chronischer Schädigungen vernarbt und ihre Funktion nicht mehr ordnungsgemäß ausüben kann. Weitere Ursachen für eine portale Hypertonie sind Blutgerinnsel in der Pfortader, Leberentzündungen und bestimmte genetische Erkrankungen.
Zu den Symptomen einer portalen Hypertonie können gehören:
- Vergrößerte Milz
- Bauchschmerzen oder -beschwerden
- Aszites (Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum)
- Krampfadern in der Speiseröhre oder im Magen, die zu Blutungen führen können
- Müdigkeit und Schwäche
- Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und der Augen)
- Leichte Blutergüsse und Blutungen
Zu den diagnostischen Untersuchungen können gehören:
- Bildgebende Untersuchungen: Bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) können zur Beurteilung der Leber, der Milz und der Blutgefäße im Bauchraum eingesetzt werden.
- Endoskopie: Mit einem Endoskop – einem flexiblen Schlauch mit einer Kamera – lassen sich die Speiseröhre und der Magen auf Anzeichen von Krampfadern untersuchen.
- Blutuntersuchungen: Mit Hilfe von Blutuntersuchungen lassen sich die Leberfunktion, Anzeichen einer Infektion sowie die Konzentrationen der Blutgerinnungsfaktoren überprüfen.
- Leberbiopsie: In manchen Fällen kann eine Leberbiopsie empfohlen werden, um eine kleine Probe des Lebergewebes unter dem Mikroskop zu untersuchen.
Wird eine portale Hypertonie diagnostiziert, sind möglicherweise weitere Untersuchungen erforderlich, um die zugrunde liegende Ursache und den Schweregrad der Erkrankung festzustellen. Der behandelnde Arzt kann dabei helfen, die am besten geeigneten diagnostischen Untersuchungen und den geeigneten Behandlungsplan auf der Grundlage der individuellen Bedürfnisse des Patienten festzulegen.
Die Behandlung der portalen Hypertonie:
- Medikamente:Es können Medikamente verschrieben werden, um den Druck in der Pfortader zu senken und Komplikationen wie Blutungen vorzubeugen. Zu den Medikamenten, die eingesetzt werden können, gehören beispielsweise Betablocker wie Propranolol oder Nadolol, die den Blutdruck in der Pfortader senken können, sowie Vasopressin-Analoga wie Terlipressin, die dazu beitragen können, Blutungen aus Krampfadern zu verringern.
- Endoskopische Therapie: Bei der endoskopischen Therapie werden mithilfe eines speziellen Endoskops Krampfadern in der Speiseröhre oder im Magen, die zu Blutungen führen können, lokalisiert und behandelt. Dabei kann entweder ein Sklerosierungsmittel injiziert werden, das dazu führt, dass die Venen vernarben und schrumpfen, oder es werden Bänder um die Venen gelegt, um Blutungen zu verhindern.
- Transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt (TIPS): Bei einem TIPS wird ein Kanal zwischen der Pfortader und einer Lebervene angelegt, um den Druck in der Pfortader zu senken. Dies kann eine wirksame Behandlung bei therapieresistenter oder schwerer portaler Hypertonie sein.
- Es ist wichtig, mit einem Arzt über den besten Behandlungsplan für Ihre spezifische Form und den Schweregrad Ihrer portalen Hypertonie zu sprechen. Er kann Ihnen dabei helfen, die am besten geeigneten Behandlungsmöglichkeiten zu ermitteln und Ihren Gesundheitszustand im Laufe der Zeit zu überwachen.
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