Behandlung von Hirntumoren in Dubai

Ein Hirntumor, auch als intrakranieller Tumor bezeichnet, ist eine abnormale Ansammlung von Zellen im Gehirn, die sich unkontrolliert vermehren. Es gibt zwei Hauptgruppen von Hirntumoren, nämlich primäre und metastatische Tumoren.

  Übersicht

Primäre Hirntumorensind Tumoren, die aus dem Hirngewebe oder dessen unmittelbarer Umgebung entstehen. Gliale (aus Gliazellen bestehende) und nicht-gliale (auf oder in den Strukturen des Gehirns, einschließlich Nerven, Blutgefäßen und Drüsen, entstehende) Primärtumoren werden als gutartig oder bösartig eingestuft.

Tumoren, die sich in anderen Körperregionen, wie beispielsweise in der Brust oder der Lunge, entwickeln und typischerweise über den Blutkreislauf ins Gehirn streuen, werden alsmetastasierte Hirntumoren bezeichnet.

Symptome von Hirntumoren

Zu den häufigsten Symptomen von Hirntumoren gehören:

  • Schwierigkeiten beim Denken, Sprechen oder beim Finden der richtigen Worte
  • Kopfschmerzen
  • Anfälle oder Krämpfe
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Gleichgewichtsverlust
  • Hörverlust
  • Sehstörungen
  • Gedächtnisverlust
  • Verwirrung und Orientierungslosigkeit

Ursachen und Risikofaktoren von Hirntumoren

Die tatsächliche Ursache von Hirntumoren ist noch nicht bekannt; es wird jedoch angenommen, dass genetische Faktoren oder Umweltfaktoren – oder sogar beides – beim Entstehen von Hirntumoren eine Rolle spielen. Im Folgenden sind einige mögliche Ursachen und Risikofaktoren für Hirntumoren aufgeführt:

  • Krebserkrankungen, die in verschiedene Körperregionen metastasieren
  • Genetische Anomalien, die dazu führen, dass eine Person mit höherer Wahrscheinlichkeit zu viele Zellen bildet
  • Exposition gegenüber bestimmten Arten von Strahlung

Diagnose von Hirntumoren

Gehirnscans, eine neurologische Untersuchung und – sofern dies gefahrlos möglich ist – eine Biopsie sind die empfohlenen diagnostischen Verfahren zur Erkennung von Hirntumoren.

  • Eine neurologische Untersuchung kann verschiedene Tests zur Beurteilung neurologischer Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Gehör, Sehvermögen und Reflexe umfassen.
  • Zur Erkennung von Tumoren und zur genauen Lokalisierung ihrer Lage im Gehirn können verschiedene bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Angiographie oder Röntgenaufnahmen zum Einsatz kommen.
  • Wenn eine Biopsie (Entnahme von Gewebeproben zur Laboruntersuchung) möglich ist, können Ärzte anhand dieser feststellen, wie aggressiv der Tumor ist. Darüber hinaus kann auch eine Untersuchung des Tumorgewebes auf Biomarker empfohlen werden, die bei einer individuell abgestimmten Behandlung hilfreich sein könnten.

Behandlung von Hirntumoren

Eine Operation ist die empfohlene Behandlungsmethode bei Hirntumoren. Bei einigen Krebsarten können die operative Entfernung und die anschließende Beobachtung die einzigen erforderlichen Behandlungsmaßnahmen sein. Kraniotomien, Neuroendoskopien, Laserablation und die interstitielle Laserthermotherapie sind gängige chirurgische Verfahren zur Entfernung von Hirntumoren.

Hirntumoren können auch mit Chemotherapie und Strahlentherapie behandelt werden, wodurch der Tumor geschrumpft, sein Wachstum verlangsamt und/oder ein Wiederauftreten verhindert werden kann. Zu den Strahlentherapien bei Hirntumoren zählen unter anderem die Protonentherapie, die stereotaktische Radiochirurgie und die externe Strahlentherapie.

Prognose

Die Diagnose eines Hirntumors kann beängstigend sein. Die nächsten Schritte – sei es eine Beobachtung, eine Operation, eine Strahlentherapie oder eine andere Behandlungsform – sollten gemeinsam mit dem medizinischen Team festgelegt werden. Es gibt mehrere Faktoren, die darüber entscheiden, wie gut der individuelle Behandlungserfolg für den Patienten ausfallen wird, darunter:

  • Alter und allgemeiner Gesundheitszustand
  • Die Art des Tumors, seine Größe, sein Grad und seine Lage
  • Die eigenen Behandlungswünsche
  • Inwieweit beeinträchtigt der Hirntumor die Funktionsfähigkeit des Patienten?
  • Wie lange hatte der Patient bereits Symptome, bevor bei ihm/ihr ein Hirntumor diagnostiziert wurde?

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