Übersicht
Die häufigsten autoimmunen rheumatologischen Erkrankungen sind:
- Rheumatoide Arthritis (RA),
- Systemischer Lupus erythematodes (SLE)
- Spondylitis ankylosans (AS)
- Psoriasis-Arthritis (PsA)
- Sjögren-Syndrom (SS)
Rheumatoide Arthritis– Hierbei handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die die Gelenke befällt. Sie entsteht, wenn das Immunsystem das Gelenkgewebe fälschlicherweise für einen fremden Eindringling hält und dadurch eine Entzündung auslöst, die das Gelenk und das umliegende Gewebe schädigt. RA ist durch Schmerzen, Schwellungen und Steifheit in den Gelenken gekennzeichnet und betrifft häufig die Hände und Füße.
Systemischer Lupus erythematodes– Hierbei handelt es sich um eine komplexe Autoimmunerkrankung, die mehrere Organsysteme befallen kann. Sie äußert sich häufig in Form von Hautausschlägen, Müdigkeit, Fieber, Gelenkschmerzen und Anämie. Auch Herz, Lunge und Gehirn können betroffen sein.
Spondylitis ankylosans– Hierbei handelt es sich um eine Form von Arthritis, die die Wirbelsäule befällt. Sie verursacht Entzündungen und Steifheit im Rücken- und Nackenbereich, was zu starken Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen führt.
Psoriasis-Arthritis– Diese Erkrankungbetrifft Menschen mit Psoriasis, einer chronischen Hauterkrankung. Sie ist durch Gelenkschmerzen, Steifheit und Schwellungen gekennzeichnet, die zu Gelenkdeformitäten und Behinderungen führen können.
Sjögren-Syndrom– Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die durch trockene Augen und einen trockenen Mund gekennzeichnet ist. Sie kann auch andere Organe betreffen, darunter die Lunge und die Nieren.
Behandlung von autoimmunen rheumatologischen Erkrankungen
Die Behandlung umfasst in der Regel Medikamente zur Linderung von Entzündungen und zur Unterdrückung des Immunsystems. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) sind die am häufigsten verschriebenen Medikamente. Diese Medikamente helfen, Gelenkschmerzen und Schwellungen zu lindern, indem sie die Produktion von Substanzen hemmen, die Entzündungen auslösen.
Zu den weiteren Medikamenten, die zur Behandlung von autoimmunen rheumatologischen Erkrankungen eingesetzt werden können, gehören krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs), Biologika, Kortikosteroide und Hydroxychloroquin.
Neben Medikamenten können auch Änderungen des Lebensstils dazu beitragen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Sport hilft, Gelenkschmerzen und Steifheit zu lindern, während eine gesunde Ernährung Entzündungen hemmen und die allgemeine Gesundheit fördern kann. Ruhe und Entspannung sind ebenfalls wichtig, da Überanstrengung die Symptome verschlimmern kann.
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